Evangelische Kirchengemeinde Leimen Menschen in Bewegung
 

Erntedankfest

Ich singe dir mit Herz und Mund (EG 324)



Titel:
Ich singe dir mit Herz und Mund

Quelle:
Evangelisches Gesangbuch (EG) Nr. 324

Liedtext:
Paul Gerhardt 1653

Melodie:
Paul Gerhardt 1653

Satz:
Johann Crüger 1653

Ensemble:
Bläserteam des ejw

Aufnahmeort:
Stiftskirche Herrenberg

Anlass/Thema:
Segen und Dank

Woche/Kirchenjahr:
Erntedankfest

Liedstrophen:
1. Ich singe dir mit Herz und Mund, Herr, meines Herzens Lust; ich sing und mach auf Erden kund, was mir von dir bewusst.

2. Ich weiß, dass du der Brunn der Gnad und ewge Quelle bist, daraus uns allen früh und spat viel Heil und Gutes fließt.

3. Was sind wir doch? Was haben wir auf dieser ganzen Erd, das uns, o Vater, nicht von dir allein gegeben werd?

4. Wer hat das schöne Himmelszelt noch über uns gesetzt? Wer ist es, der uns unser Feld mit Tau und Regen netzt?

5. Wer wärmet uns in Kält und Frost? Wer schützt uns vor dem Wind? Wer macht es, dass man und Öl und Most zu seinen Zeiten find´t?

6. Wer gibt uns Leben und Geblüt? Wer hält mit seiner Hand den güldnen, werten, edlen Fried in unserm Vaterland?

7. Ach Herr, mein Gott, das kommt von dir, du, du musst alles tun, du hältst die Wach an unserer Tür und lässt uns sicher ruhn.

8. Du nährest uns von Jahr zu Jahr, bleibst immer fromm und treu und stehst uns, wenn wir in Gefahr geraten, treulich bei.

9. Du strafst uns Sünder mit Geduld und schlägst nicht allzusehr, ja endlich nimmst du unsre Schuld und wirfst sie in das Meer.

10. Wenn unser Herze seufzt und schreit, wirst du gar leicht erweicht und gibst uns, was uns hoch erfreut und dir zur Ehr gereicht.

11. Du zählst, wie oft ein Christe wein und was sein Kummer sei; kein Zähr- und Tränlein ist so klein, du hebst und legst es bei.

12. Du füllst des Lebens Mangel aus mit dem, was ewig steht, und führst uns in des Himmels Haus, wenn uns die Erd entgeht.

13. Wohlauf, mein Herze, sing und spring und habe guten Mut! Dein Gott, der Ursprung aller Ding, ist selbst und bleibt dein Gut.

14. Er ist dein Schatz, dein Erb und Teil, dein Glanz und Freudenlicht, die Schirm und Schild, dein Hilf und Heil, schafft Rat und lässt dich nicht.

15. Was kränkst du dich in deinem Sinn und grämst dich Tag und Nacht? Nimm deine Sorg und wirf sie hin auf den, der dich gemacht.

16. Hat er dich nicht von Jugend auf versorget und ernährt? Wie manches schweren Unglücks Lauf hat er zurückgekehrt!

17. Er hat noch niemals was versehn in seinem Regiment, nein, was er tut und lässt geschehn, das nimmt ein gutes End.

18. Ei nun, so lass ihn ferner tun und red ihm nicht darein, so wirst du hier im Frieden ruhn und ewig fröhlich sein.


Meinem Gott gehört die Welt (EG 408)



Titel:
Meinem Gott gehört die Welt

Quelle:
Evangelisches Gesangbuch (EG) Nr. 408

Liedtext:
Arno Pötzsch 1934

Melodie:
Christian Lahusen 1948

Satz:
Manuela Nägele

Ensemble:
Kinderchor Kreuzschnabel

Aufnahmeort:
Kreuzkirche Stuttgart-Hedelfingen

Anlass/Thema:
Segen und Dank

Woche/Kirchenjahr:
Erntedankfest

Liedstrophen:
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Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit (EG 502)



Titel:
Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit

Quelle:
Evangelisches Gesangbuch (EG) Nr. 502

Liedtext:
Matthäus Apelles von Löwenstein 1644

Melodie:
Matthäus Apelles von Löwenstein

Satz:
Friedrich Grünke

Ensemble:
Bläserteam des ejw

Aufnahmeort:
Stiftskirche Herrenberg

Anlass/Thema:
Segen und Dank

Woche/Kirchenjahr:
Erntedankfest

Liedstrophen:
1. Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit! Lob ihn mit Schalle, werteste Christenheit! Er lässt dich freundlich zu sich laden; freue dich, Israel, seiner Gnaden, freue dich, Israel, seiner Gnaden!

2. Der Herr regieret über die ganze Welt; was sich nun rühret, alles zu Fuß ihm fällt; viel tausend Engel um ihn schweben, Psalter und Harfe ihm Ehre geben, Psalter und Harfe ihm Ehre geben.

3. Wohlauf, ihr Heiden, lasset das Trauern sein, zur grünen Weiden stellet euch willig ein; da lässt er uns sein Wort verkünden, machet uns ledig von allen Sünden, machet uns ledig von allen Sünden.

4. Er gibet Speise reichlich und überall, nach Vaters Weise sättigt er allzumal; er schaffet frühn und späten Regen, füllet uns alle mit seinem Segen, füllet uns alle mit seinem Segen.

5. Drum preis und ehre seine Barmherzigkeit; sein Lob vermehre, werteste Christenheit! Uns soll hinfort kein Unfall schaden; freue dich, Israel, seiner Gnaden, freue dich, Israel, seiner Gnaden!

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