Evangelische Kirchengemeinde Leimen Menschen in Bewegung
 

Karfreitag

Oh Haupt voll Blut und Wunden (EG 85)



Titel:
Oh Haupt voll Blut und Wunden

Quelle:
Evangelisches Gesangbuch (EG) Nr. 85

Liedtext:
Paul Gerhardt 1656 nach Arnulf von Löwen 1250

Melodie:
Hans Leo Häßler 1601

Satz:
Johann Sebastian Bach

Ensemble:
Chor der Hochschulen für Kirchenmusik Tübingen und Rottenburg

Aufnahmeort:
Evang. Bonhoefferkirche Tübingen

Anlass/Thema:
Gekreuzigt und gestorben

Woche/Kirchenjahr:
Karfreitag

Liedstrophen:
1. O Haupt voll Blut und Wunden, voll Schmerz und voller Hohn, o Haupt, zum Spott gebunden mit einer Dornenkron, o Haupt, sonst schön gezieret mit höchster Ehr und Zier, jetzt aber hoch schimpfieret: gegrüßet seist du mir!

2. Du edles Angesichte, davor sonst schrickt und scheut das große Weltgewichte: wie bist du so bespeit, wie bist du so erbleichet! Wer hat dein Augenlicht, dem sonst kein Licht nicht gleichet, so schändlich zugericht?

3. Die Farbe deiner Wangen, der roten Lippen Pracht ist hin und ganz vergangen; des blassen Todes Macht hat alles hingenommen, hat alles hingerafft, und daher bist du kommen von deines Leibes Kraft.

4. Nun, was du, Herr, erduldet, ist alles meine Last; ich hab es selbst verschuldet, was du getragen hat. Schau her, hier steh ich Armer, der Zorn verdienet hat. Gib mir, so mein Erbarmer, den Anblick deiner Gnad.

5. Erkenne mich, mein Hüter, mein Hirte, nimm mich an. Von dir, Quell aller Güter, ist mir viel Guts getan; dein Mund hat mich gelabet mit Milch und süßer Kost, dein Geist hat mich begabet mit mancher Himmelslust.

6. Ich will hier bei dir stehen, verachte mich doch nicht; von dir will ich nicht gehen, wenn dir dein Herze bricht; wenn dein Haupt wird erblassen im letzten Todesstoß, alsdann will ich dich fassen in meinen Arm und Schoß.

7. Es dient zu meinen Freuden und tut mir herzich wohl, wenn ich in deinem Leiden, mein Heil, mich finden soll. Ach möcht ich, o mein Leben, an deinem Kreuze hier mein Leben von mir geben, wie wohl geschähe mir!

8. Ich danke dir von Herzen, o Jesu, liebster Freund, für deines Todes Schmerzen, da du´s so gut gemeint. Ach gib, dass ich mich halte zu dir und deiner Treu und, wenn ich nun erkalte, in dir mein Ende sei.

9. Wenn ich einmal soll scheiden, so scheide nicht von mir, wenn ich den Tod soll leiden, so tritt du dann herfür; wenn mir am allerbängsten wird um das Herze sein, so reiss mich aus den Ängsten kraft deiner Angst und Pein.

10. Erscheine mir zum Schilde, zum Trost in meinem Tod, und lass mich sehn dein Bilde in deiner Kreuzesnot. Da will ich nach dir blicken, da will ich glaubensvoll dich fest an mein Herz drücken. Wer so stirbt, der stirbt wohl.


Das Kreuz ist aufgerichtet (EG 94)



Titel:
Das Kreuz ist aufgerichtet

Quelle:
Evangelisches Gesangbuch (EG) Nr. 94

Liedtext:
Kurt Ihlenfeld 1967

Melodie:
Manfred Schlenker

Satz:
Hans-Peter Braun

Ensemble:
Vocifer, Evang. Stift Tübingen

Aufnahmeort:
Evang. Kirche Tübingen-Hagelloch

Anlass/Thema:
Gekreuzigt und gestorben

Woche/Kirchenjahr:
Karfreitag

Liedstrophen:
Aus urheberrechtlichen Gründen ist die Veröffentlichung der Strophen leider nicht möglich.

Zurück zur Liedübersicht
© 2017 Ev. Kirchengemeinde Leimen