Evangelische Kirchengemeinde Leimen Menschen in Bewegung
 

15.So.n. Trinitatis

Auf meinen lieben Gott (EG 345)



Titel:
Auf meinen lieben Gott

Quelle:
Evangelisches Gesangbuch (EG) Nr. 345

Liedtext:
Lübeck vor 1603

Melodie:
Jakob Regnart 1627

Satz:
Johann Hermann Schein

Ensemble:
Stuttgarter Hymnus-Chorknaben

Aufnahmeort:
Kreuzkirche Stuttgart-Hedelfingen

Anlass/Thema:
Irdische Güter

Woche/Kirchenjahr:
15.Sonntag nach Trinitatis

Liedstrophen:
1. Auf meine lieben Gott trau ich in Angst und Not; der kann mich allzeit retten aus Trübsal, Angst und Nöten, mein Unglück kann er wenden, steht alls in seinen Händen.

2. Ob ich mein Sünd anficht, will ich verzage nicht, auf Christus will ich bauen und ihm allein vertrauen, ihm tu ich mich ergeben im Tod und auch im Leben.

3. Ob mich der Tod nimmt hin, ist Sterben mein Gewinn, und Christus ist mein Leben; dem tu ich mich ergeben; ich sterb heut oder morgen, mein Seel wird er versorgen.

4. O mein Herr Jesu Christ, der du geduldig bist für mich am Kreuz gestorben: hat mir das Heil erworben, auch uns allen zugleiche das ewig Himmelreiche.

5. Amen zu aller Stund sprech ich aus Herzensgrund; du wolltest selbst uns leiten, Herr Christ, zu allen Zeiten, auf dass wir deinen Namen ewiglich preisen. Amen.


Wer nur den lieben Gott lässt walten (EG 369)



Titel:
Wer nur den lieben Gott lässt walten

Quelle:
Evangelisches Gesangbuch (EG) Nr. 369

Liedtext:
Georg Neumark 1641

Melodie:
Georg Neumark

Satz:
Michael Schütz, Tobias Gravenhorst

Ensemble:
Tübinger Neckarschwalben

Aufnahmeort:
Evang. Bonhoefferkirche Tübingen

Anlass/Thema:
Irdische Güter

Woche/Kirchenjahr:
15.Sonntag nach Trinitatis

Liedstrophen:
1. Wer nur den lieben Gott lässt walten und hoffet auf ihn allezeit, den wird er wunderbar erhalten in aller Not und Traurigkeit. Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, der hat auf keinen Sand gebaut.

2. Was helfen uns die schweren Sorgen, was hilft uns unser Weh und Ach? Was hilft es, dass wir alle Morgen beseufzen unser Ungemach? Wir machen unser Kreuz und Leid nur größer durch die Traurigkeit.

3. Man halte nur ein wenig stille und sei doch in sich selbst vergnügt, wie unsers Gottes Gnadenwille, wie sein Allwissenheit es fügt; Gott, der uns sich hat auserwählt, der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt.

4. Er kennt die rechten Freudenstunden, er weiß wohl, wann es nützlich sei; wenn er uns nur hat treu erfunden und merket keine Heuchelei, so kommt Gott, eh wir´s uns versehn, und lässet uns viel Guts geschehn.

5. Denk nicht in deiner Drangsalshitze, dass du von Gott verlassen seist und dass ihm der im Schoße sitze, der sich mit stetem Glücke speist. Die Folgezeit verändert viel und setzet jeglichem sein Ziel.

6. Es sind ja Gott sehr leichte Sachen und ist dem Höchsten alles gleich: den Reichen klein und arm zu machen, den Armen aber groß und reich. Gott ist der rechte Wundermann, der bald erhöhn, bald stürzen kann.

7. Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden neu. Denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht.


Lobet den Herren, alle die ihn ehren (EG 447)



Titel:
Lobet den Herren, alle die ihn ehren

Quelle:
Evangelisches Gesangbuch (EG) Nr. 447

Liedtext:
Paul Gehardt 1653

Melodie:
Johann Crüger

Satz:
Johann Crüger

Ensemble:
Kinder-u. Jugendkantorei sowie Stiftskantorei Öhringen

Aufnahmeort:
Johanneskirche Weinsberg

Anlass/Thema:
Irdische Güter

Woche/Kirchenjahr:
15.Sonntag nach Trinitatis

Liedstrophen:
1. Lobet den Herren alle, die ihn ehren; lasst uns mit Freuden seinen Namen singen und Preis und Dank zu seinem Altar bringen. Lobet den Herren!

2. Der unser Leben, das er uns gegeben, in dieser Nacht so väterlich bedecket und aus dem Schlaf uns fröhlich auferwecket: Lobet den Herren!

3. Dass unsre Sinne wir noch brauchen können und Händ und Füße, Zung und Lippen regen, das haben wir zu danken seinem Segen. Lobet den Herren!

4. Dass Feuerflammen uns nicht allzusammen mit unsern Häusern unversehns gefressen, das macht´s dass wir in seinem Schoß gesessen. Lobet den Herren!

5. Dass Dieb und Räuber unser Gut und Leiber nicht angetast` und grausamlich verletzet, dawider hat sein Engel sich gesetzet. Lobet den Herren!

6. O treuer Hüter, Brunnen aller Güter, ach lass doch ferner über unser Leben bei Tag und Nacht dein Huld und Güte schweben. Lobet den Herren!

7. Gib, dass wir heute, Herr, durch dein Geleite auf unsern Wegen unverhindert gehen und überall in deiner Gnade stehen. Lobet den Herren!

8. Treib unsern Willen, dein Wort zu erfüllen; hilf uns gehorsam wirken deine Werke; und wo wir schwach sind, da gib du uns Stärke. Lobet den Herren!

9. Richt unsre Herzen, dass wir ja nicht scherzen mit deinen Strafen, sondern fromm zu werden vor deiner Zukunft uns bemühn auf Erden. Lobet den Herren!

10. Herr, du wirst kommen und all deine Frommen, die sich bekehren, gnädig dahin bringen, da alle Engel ewig, ewig singen: „Lobet den Herren!“

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